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hier Deine Gedanken oder lies Dir durch, was andere geschrieben haben]
Wolfgang Welker info@welkers-landhaus.de wrote:
Klaus Hoffmanns Musik ist für mich mehr als nur Konsum. Ich möchte mich -wie bisher auch- mit den Liedern auseinandersetzen. Sie sagen mir sehr viel und treffen oft meinen Alltag und meine Lebenswirklichkeit. Schade, daß über die neuen Lieder und die neuen Tourneethemen (Jaques Brel) noch so wenig zu lesen ist. Würde es wirklich auch nur eine verkaufte CD weniger bedeuten, wenn es hier mehr Infos gäbe?
(Auf meinen Eintrag vom 13.4.06 auf den "offiziellen Seiten" verweise ich von Herzen gerne.
Ein überzeugter Fan namens Wolfgang Welker
Christoph Sparrer
sparrer@students.uni-mainz.de wrote:
Hallo liebe Klaus Hoffmann Community.
Mein Name ist Christoph und ich bin Student der Musikwissenschaft an der Uni Mainz und beschäftige mich in einer Hausarbeit mit dem Thema Klaus Hoffmann singt Brel. Hierzu bräuchte ich noch viele Informationen und Infomaterial. Ich hoffe das ich hier in diesem Forum Leute kennen lernen kann, sie mir vielleicht ein bisschen mehr zu dem Thema erzählen können, als das, was man im Internet sonst so erfährt.
Ich bin über meine angegebene e-mail - Adresse immer ereichbar.
Danke schon mal im vorraus!
Euer Christoph
sigrid
sigrid_bruehl@web.de wrote:
Denkt an das hier "noch" nicht aufgeführte Kölner Konzert am Samstag, den 10.juni 2006. mit Brelliedern.Warum sollen wir Fans bis Oktober auf den Liveauftritt warten. Ich habe mir eine Karte heute gesichert.
thomas
thomas.jerosch@t-online.de wrote:
Ich habe Klaus Hoffmann und seiner Musik viel zu verdanken...seit 1981 bis heute 2006 ...Klaus mach weiter so und lebe Dein Leben ...Thomas
silvia
silvi.lille@gmx.de wrote:
ich freu mich wahnsinnig auf das konzert am 01.12.05 in Essen.
Lilian
lilian.breuch@freenet.de wrote:
Hallo, lieber Peter, ja, mit der Seite ist das so ne Sache. Ich wollte einfach keine Alternative auslassen. Ich meine, es ist doch so:
Die meisten schreiben am liebsten ins Gästebuch, mancher möchte aber doch noch - hoff - tatsächlich auch mal sich länger oder gar mal ellenlang im Forum austauschen. Anderen liegt beides nicht, die möchten einfach was über Konzerte schreiben (Beiträge) oder aber ganz persönliche Gedanken (Eure Gedanken). Oder eben auch alles kreuz und quer und an jedem Ort. Jeder kann so, wo jeder eben will, weil es keine Or"t"nung gibt ;-) Zu 1: Seit mehr als 25 Jahren die alles und seit dem 50en auch Ring tragende Hauptrolle spielt sie. Malene - ohne "r" und deswegen noch lange nicht nur "mal - ene" ist nämlich seine heiß verehrte und geliebte Frau.
Zu 2: Gute Frage, und Du könntest sicher 1000 verschiedene Antworten drauf bekommen, weil jeder einen Teil von sich und seinen Gedanken irgendwann drin sieht. Ich glaube, da muss sich jeder auch - ganz Hoffmann-mäßig eben - seinen eigenen Kopf drum machen. Er kitzelt ja nur was an, lässt uns dann im Regen stehen und sagt nur "Also, das musste Dir jetzt schon selber beackern. Mach ich doch nicht. Nö". Wen das Thema auch nur hauchweise betrifft oder betroffen hat , der weiß es komischerweise sofort - oder meint es, weil es eben gerade dann auch so passt -und hat den Text dementsprechend gleich für sich dechiffriert. Für mich ist es momentan einfach eine herrliche, unüberhörbare Karrikatur auf den Jugend- und Schlankheitswahn. Der sieht doch so aus: "Werde bloß nicht über 35, denn sonst liegst Du uns wohlmöglich irgendwann noch arbeitslos - weil nicht mehr anstellbar und schon frühverrentet - auf der Kasse. Wiege bloß nicht mehr als 48 kg bei 1,80 m Größe, aber kotz Dich ja nicht bei mir aus. Wirst Du doch älter oder gar "fetter"(???), lass Dich ja gleich therapieren, liften, straffen, verkleinern, vergrößern, massakrieren und weiter masuchieren oder geh gleich ins Dschungelcamp, denn spätestens da endet ja bekanntlich jede Zivilisation. Na, ist das nicht eine schöne, neue, perfekte, lifestylige Welt? Du 36jähriger, 52 kg schwerer, 178 cm großer, lebender Mensch?." ;-) Ja, irgendwie so sieht es doch heute aus, oder nicht? Aber ich wollte nicht --- ausschweifen. Es ist ja jetzt jedenfalls bei Hoffmann noch wunderbar musikalisch unterstützt. Da sieht man doch eigentlich schon musikalisch im Rhythmus echt jemanden schwerfällig und gemütlich auf sich zukommen, der wie Louis Armstrong aussehen müsste, mit dem freundlichsten Lächeln dieses Planeten die Trompete ansetzend, und stattdessen wird dann jemand besungen, der so schlank ist, dass er/sie droht, wegzufliegen wie eine Feder. Und das nur, weil jeder/dieser dem Trend hinterher rennt. Eine wunderbare Karrikatur, dazu noch unglaublich trocken witzig vorgetragen..und auch daher eines meiner Lieblingslieder :-) Liebe Grüße Lilian
Peter
PeterGerth@gmx.de wrote:
Hallo, sehr interessante WebSite. Aber sehr kompliziert. Wusste nicht wo ich
meinen kleinen Beitrag plazieren sollte (Forum/Pinwand, Gästebuch, Beiträge
oder Gedanken ?) 1. Welche Rolle spielt "Marlene" in Klaus Leben und 2. Welchen
Hintergrund hat das neue Lied "Dich einmal dick sehn" Liebe Grüße, Peter
Micha
micha70@gmx.de wrote:
Ich danke dir für all die wunderschönen Lieder und Texte,
mach einfach weiter so und bleib wie du bist!
Laura
troll@turnbeutel-vergesser.de wrote:
ICh finde deine Musik genial! Aber momentan gefallen mir die Lieder von "Ich will Gesang, will Spiel und Tanz" am allerbesten. Vielleciht muss ich mcih mit deinen Liedern mitentwickeln, und fange bei denen deiner Jugend an?! bin ja auch erst 18. MAcht es dir was aus, wenn ich deine Lieder auf der straße singe?
Angela und Helmut
Helmut_winzer@yahoo.de wrote:
Hallo Klaus und dein Team,
danke für das wunderschöne Konzert anläßlich des Kirchentages. Deine "Tschangzons" als Texte vorgelesen von Antje Vollmer haben dich sichtlich gerührt, nicht nur dein Publikum. So nah war es dir schon lange nicht. Endlich mal wieder "Salambo" und "Adieu Emile" hautnah an der Bühne. Danke Klaus für die Widmung im Kirchentagsbuch und den Tip zu unserer Silberhochzeit in dieser Woche "haltet durch". Wir halten noch lange durch, auch mit deiner Lebenshilfe in deinen Liedern. Hunderte von Photos, die ich endlich einmal ohne arbeitsgeile Ordner von dir machen konnte, werden uns immer an dieses außergewöhnliche Konzert erinnern. Wir freuen uns jetzt schon auf den November im Aegi in Hannover. Bis dann Angela und Helmut
Marlis
mkornrumpf@web.de wrote:
Als ich vor ein paar wochen zum ersten mal Klaus Hoffmann bei meinem Freund gehört habe, musste ich weinen... ich finde seine Lider so unfassbar schön und erhlich!!!
Ich kann schon garnicht mehr ohne seien Lieder...
Er wird mich immer an meinen Freund und an die Grfühle die wir zu eineander haben errinern. Ein Toller Mann.
Danke für seine Musik!
Johannes -Georg Kaffner
Johannes- Georg Kaffner wrote:
In letzter Zeit, kommt es mir in den Sinn
Ich will so sein wie ich bin
Für dich Für mich Für Alle
Doch sticht das Leben mit seiner Kralle
Auf alle die, die offen sind
Ich werfe meine maske in den Dreck
doch davon geht sie auch nicht weg
Ich brauch sie ja nur wieder auf zu setzen
Will man mir weh tun, mich verletzen
:Und wenn du weinen willst dann wein
Und wenn du schreien willst dann schrei:
Du kind dieser Welt
Doch raucht mein Mund voll leerer Worte
Stirbt der Vogel der fliegen will
Ist mein Herz ein brennender Käfig
Dann bleib ich lieber still
Und ist mein Herz ein brennender Käfig
Stirbt der Vogel der fliegen will
Raucht mein Mund voll leerer Worte
Dann bleib ich lieber Still
:Und alle die
Die glücklich sind
Wie Eine Blume, wie ein Kind
Seh ich tanzen, seh ich tanzen
Seh ich tanzen unter Wolken:
In meinem Herz da wohnt ein Vogel
Der singt und hält mich froh
Er flattert umher
Singt mich in den Schlaf
Weckt mich am Morgen einfach so
Ich steh so nah bei dir und bin doch soweit entfernt
Ich las ihn fliegen, singen für uns zwei
Wir sind uns irgendwie näher dabei
Doch raucht mein Mund
voll leerer Worte
Stirbt der Vogel der fliegen will
Ist mein Herz ein brennender Käfig
Dann bleib ich lieber Still...
Wolfgang
Elliot3103gmx.de wrote:
Wie hieß es doch damals unter den Verantwortlichen für die Verfilmung der Kameliendame im Bezug auf die Besetzungsliste ...?
Ich glaube es hieß...nehmt diesen (Hoff)Mann... der kann noch lieben..
heute bin ich mir sicher:
Dieser Mann kann auch fliegen....
und was das wunderbare daran ist... er läßt uns daran teilnehmen
Danke für den Mut Gefühle auch in diesen "Eisenzeiten" an und auszusprechen.
Danke, dass es diese Site gibt und Dank an Euch alle, die wie ich seit Jahrzehnten mit Klaus Hoffmann reisen, träumen und demnächst auch fliegen....
Solveig
bekannt wrote:
Folgendes ist abschließend zu meiner Geschichte zu erzählen, die sich aus dem Wunsch heraus entwickelt hat, Klaus Hoffmann persönlich kennen zu lernen: Es ist nie dazu gekommen, dass wir uns über mein Anliegen, ein Porträt über ihn zu verfassen, unterhalten konnten. Im Januar kaufte ich eine „Insellieder“ CD, da ich bisher nur eine gebrannte Version zur Verfügung hatte, um mir ein Bild davon zu machen, in welchem Outfit, diese CD auf dem Markt ist. Bevor ich mit meiner Errungenschaft daheim ankam, traf ich eine Frau, für die ich kurzzeitig als Fahrerin gearbeitet hatte und von der ich wusste, dass sie eine sehr heftige Familien-Tragödie zu verarbeiten hat – ihr jüngstes von vier Kindern war verunglückt – und sie ist, seit dem mit all den heftigen Prozessen, die sich für sie und die Familie aus diesem Unglück ergeben haben, beschäftigt und versucht, eine nun nicht mehr komplette Familie, aber trotz allem, tragende Familie mit zu gestalten. Diese Frau traf ich und ich hatte zufällig gerade auch Zeit, mit ihr einen sehr ausgedehnten Spaziergang zu machen. Während des Spaziergangs schenkte ich ihr die soeben gekaufte CD von Klaus Hoffmann, weil ich wusste, die wird ihr helfen, Mut und Kraft zu schöpfen auf ihrem Weg. Gestern Morgen nun rief diese Frau an, nachdem ihre Kinder und ihr Mann aus dem Haus waren und erzählte mir, dass sie ganz spontan anrief, weil ich ihr gerade so unendlich nah gewesen wäre, die CD von Klaus Hoffmann wäre sehr oft vormittags ihr Begleiter bei ihren Arbeiten im Haus und sie wäre so wunderschön... und überhaupt, es wäre doch noch eine Essenseinladung offen für mich und meinem Sohn, weil der doch so ein hervorragender Familien-Hasen-Unterhalter im Urlaubs-Sommer war... ob das am Wochenende wohl realisierbar sei.
Nicht ganz zu dieser Geschichte – aber zu meiner eigenen Geschichte, passte an diesem Tag ein mich erreichender Brief von einer Bank, in dem mir mitgeteilt wurde, dass am 26.3.2004 eine Festzinsvereinbarung von mir enden würde und dass ich zu einem Gespräch gebeten werde. Von dieser Festzinsvereinbarung wusste ich gar nichts und dieser Brief war ausschlaggebend dafür, dass nun auch ich meine Familien-Struktur entscheidend verändere. Diese Entscheidung hat ganz sicherlich mit dem Hören von der Musik unseres Sängers zu tun.
In diesem Sinne verabschiede ich mich nun von dieser Seite und weiß nun, dass ein Porträt gar nicht nötig war.
Florian
hat keine wrote:
Also gestern lief hier den ganzen Vormittag das Radio und es gab eine neue Werbung, die ständig zu hören war: "Hoffmann's Gardinen-Neu - und der Grauschleier ist weg!" So neu kann diese Werbung eigentlich nicht sein - aber ich hab' sie vorher noch nie gehört. Und eigentlich weiß ich auch nicht so genau, warum hier immer laut gelacht wurde, sobald diese Werbung zu hören war. Vielleicht: "Hoffmann's neue Lieder - und der Grauschleier ist weg!" Aber gab es je einen Grauschleier??? Also ich find' nicht. Ich finde die Lieder zwar gewöhnungsbedürftig - im Vergleich zu dem, was ich so höre - aber ich bin ja auch erst mal (bald) zwanzig Jahre alt. Ich weiß gar nicht so genau, wie alt der Hoffmann ist. Die Angaben variieren wohl.
Solveig
noch die Gleiche wrote:
Bevor der Tag restlos erwacht - schreib' ich mal wieder was: Vor ein paar Tagen schrieb ich hier von den "Zufällen", die in mein Leben kamen, nachdem ich beschlossen hatte: "Ich versuch' mal, Kontakt zu Klaus Hoffmann aufzunehmen." Heute weiß ich, hätte ich nicht gleich zu erkennen gegeben, dass ich eine Frau bin, wäre es sicherlich unproblematischer gewesen. Denn offensichtlich gibt es immer wieder Frauen, die ihre Sehnsüchte und Hoffnungen romantischer Art an ihn herantragen. Und er hat wohl ganz bestimmte Abwehrmechanismen entwickelt - in all den Jahren.
Mein Name wird von sehr vielen Menschen als ein männlicher Name erfahren. Menschen, die mich nicht persönlich kennen, schreiben mich sehr oft mit Herr Solveig ... an. Spätestens seit meinem Musterungsbescheid, der mir nach meinem 18. Geburtstag ins Haus geflattert kam, weiß ich das sehr genau.
Die damalige Korrespondenz mit den Jungs war für mich eine sehr erbauliche, da ich nie explizit nieder schrieb, dass ich weiblichen Geschlechts bin.
Nachdem sie es nach 7 Briefwechseln (ehrlich wahr: solange brauchen diese Jungs) endlich fast geschnallt hatten... ich hatte mein wiederholtes Nichterscheinen bei ihnen, damit entschuldigt, dass ich meine Tage bekommen hätte... nicht explizit ausgesprochen... nein! - halt so typisch weiblich umschrieben... rief endlich mal einer vom Kreiswehrersatzamt an und wollte der Sache auf den Grund gehen. Wahrscheinlich hatten sie Sorge, sich bis auf die Knochen zu blamieren, wenn sie mir die Feldjäger auf den Hals geschickt hätten. Das Telefonat war wunderbar erheiternt, zumal ich immer wieder mein Bedauern darüber beteuerte, dass sie nun doch auf mein Erscheinen beim nächsten Musterungstermin verzichten würden. Ich hatte doch gedacht, ich wäre auf besondere Art und Weise auserkoren gewesen, als 18-Jährige, die Gelegenheit zu haben, mal so einer ganzen Meute junger und tatendurstiger Männer - nur in Unterhose bekleidet - entgegen zu treten, die sich dort, an diesem Ort, auch noch unter professioneller Kontrolle befunden hätten.
In meiner Vorstellung traute ich mir schon zu, die Zuständigen am Termin selbst, davon zu überzeugen, dass es ganz sicherlich besser sei, wenn ich mich nicht auch bis auf die U-Hose entkleide. Aber, ob sie sich getraut hätten, mich mal einen Blick riskieren zu lassen, wo ich doch schon mal dagewesen wäre? Sehr fraglich! Sie beendeten unsere bis dahin für mich sehr erbauliche Beziehung nach dem grad erwähnten Telefonat.
Was ich aber eigentlich erzählen wollte (Mist! wird mein Eintrag wieder ewig lang):
Bevor ich meinen Kontakt-Versuch mit Klaus Hoffmann startete, nahm ich mir einen Jogging-Morgen Zeit, heraus zu finden, ob meine Idee eine von den guten sei.
Ich renn' immer an einer Hochburg-Ruine rum und genieße die Klarheit der Gedanken, die sich beim Rennen so einstellt. Manchmal wird meine innere Stimme zu aktuellen Themen in meinem Leben beim Rennen besonders klar und deutlich. Nicht so an diesem Morgen. Schon fast am Ende allen Rennes, hielt ich an: Eine Türe, die sonst immer fest verschlossen ist, war offen. Ungewöhnlich! An den Hängen der Ruine wird landwirtschftlich geforscht, vom Landwirtschaftsamt. Ein hoher Maschendrahtzaun umzäunt ein Areal, auf dem mit alten Obstbaumbestand experimentiert wird. Da sollen irgendwelche Touris nicht durchlatschen, deshalb der Zaun und ein großes Tor, denn machmal muss man ja mit Maschinen aufs Areal, um z.B. die Wiese zu mähen. Eine offene Tür - na ja - mal schauen...
Außerdem gab's auch ein paar Büsche, die grade ganz gelegen kamen. In der Hocke, dachte ich dann: 'Gut, dann gibt es halt keine eindeutigen Hinweise, ob ich mal dem Sänger ein Kontakt-Angebot unterbreite.' Auf dem Weg hinaus aus'm Gebüsch, streifte mir... nee, eigentlich schlug mir ein Ast ins Gesicht. Ich hielt inne, schaute und entdeckte an dem Ast ein Schild, auf dem stand: Klausen-Apfel. Ja ja - das Landwirtschaftsamt - akurat und zuverlässig ettiketieren die brav ihre Bäume, mit denen sie experimentieren.
Solveig
xania@gmx.de wrote:
Gestern Nachmittag las ich in einer Zeitschrift einen Artikel, der da hieß: "Winke des Schicksals?" mit dem Untertitel: Sind Synchronitäten ein "höheres Wissen?" Synchronitäten sind diese komischen Zufälle, die passieren und irgend wie "passen" - in welche Botschaft auch immer - meistens verstehen wir aber, was sie uns sagen wollen!
Da ich mich ja, wie hier schon nieder geschrieben, seit einiger Zeit mit dem "Thema" Klaus Hoffmann beschäftige und gehen wir doch einfachheits halber davon aus, dass ich ein Porträt über in verfassen möchte... dann ist es sicherlich interessant zu erfahren, was sich seither an Synchronitäten in meinem Leben ereignete. Nicht von allen werde ich hier schreiben, aber ein paar ausgesuchte - alle von einem Ort - sozusagen.
Ich arbeite u.a. als freie Mitarbeiterin in einer Krankengymnastik-Praxis und biete dort die ayurvedische Ganzkörpermassage an, die ich persönlich auch "Willkommen im Leben" nenne. Die Menschen, die kommen, brauchen 2 1/2 Stunden Zeit und bekommen u.a. einen halben Liter warmes Öl auf ihren Körper verteilt. In dieser KG-Praxis sind einige neue MitarbeiterInnen eingestellt worden, die ich als freie Mitarbeiterin nicht so schnell kennen lerne. Kurze Zeit nach dem ich Kontakt zu Klaus Hoffmann aufgenommen hatte, rief mich der 1. neue Mitarbeiter aus der KG-Praxis an: ein Mann - geboren in Berlin - mit unverkennbarer Berliner Färbung in der Stimme und wir unterhielten uns, weil er einige Fragen an mich hatte. Nach diesem Gespräch, konnte ich nicht umhin, festzustellen: Genau diese Fragen hätte auch Klaus Hoffmann sicherlich gestellt, in einem Telefonat zwischen uns, in dem es über ein 1.persönliches Treffen gegangen wäre.
Ein paar Tage später rief eine Frau an, um eine Massage-Termin für abends auszumachen. Diese Frau hatte einen Gutschein von einer Familie Hoffmann geschenkt bekommen, wie sie mir nach der Massage berichtete, aber sie hätte keinen Gutschein in der Hand, nur diesen Brief, in dem ihr die Massage geschenkt worden sei, und zeigte mir den Brief.
Es hat fast 2 Wochen gedauert, bis wir in der Praxis aufgeklärt hatten, wer diese Fam. Hoffmann war und wie dieser Gutschein bezahlt worden war. Der Name Hoffmann in Verbindung mit mir wurde dort zu einem "running gag". Vor kurzem bekam ich von der mir bis jetzt unbekannten neuen Rezeptions-Frau in der Praxis eine Anruf: " Die Hoffmann-Geschichte ist jetzt endlich aufgeklärt. Das Geld war schon lange überwiesen - schon vor Weihnachten." Wir freuten uns und ich sagte: "Wie heißen Sie eigentlich, ich kenn' Sie ja noch gar nicht und wir telefonieren immer, ohne, dass ich Ihren Namen kenne!"
Sie erwiderte: "Ich bin Malene - ohne "r" und Du heißt Solveig - oder? Wir können uns ruhig duzen!"
Gibt es Malene auch mit "r"? Wahrscheinlich!
Solveig
wrote:
Weil es so schön war und sich ein wenig freie Zeit ergeben hat... und weil ich entschieden habe, dass dieser Beitrag hier her gehört, schreibe ich nun mal ein wenig aus meiner Vergangenheit, die mit Klaus Hoffmann zu tun hat.
Ich habe ihn nie persönlich erlebt, habe nie ein Konzert von ihm besucht, oder auch nur einen Film mit ihm gesehen. Ich kenne nur seine ersten Platten und zwar bis... "Veränderungen" (nix Westend) einschließlich "Westend". Gehört habe ich diese Platten in Abwechslung mit denen von Stephan Sulke, Cat Stevens, Georg Danzer, Reinhard Mey, Bettina Wegener, den Schmetterlingen, Franz-Josef Degenhard... eben all die Menschen, die sich meiner Meinung nach andere Gedanken und Gefühle gemacht haben, als so der übliche "Durchschnitt". Heute liebe ich diesen "Durchschnitt"... oft... nicht immer... aber immer Öfter... (musste jetzt mal sein). Früher brauchte ich eine Zeit lang das Gefühl, dass es auch noch andere Menschen gibt, die mir aus der Seele sprechen... singen...
Aber nur eine Zeit lang... bevor ich diese Menschen, durch ihre Veröffentlichungen kennen lernte, brauchte ich das Gefühl nicht und nachdem ich meinen jetzigen Mann kennen gelernt hatte und wir uns auf ein gemeinsames Kind geeinigt hatten, brauchte ich dieses Gefühl offensichtlich auch nicht mehr so vordergründig... auf jeden Fall hörte ich, von da an, nicht mehr eigens für mich Abgespieltes... sondern hin und wieder Radio... und schaute auch nur äußerst widerspenstig fern.
Ich habe mich immer wieder in neue Lebenszusammenhänge begeben, verschiedene Ausbildungen gemacht, z.B. als Vollkornbäckerin und habe diese Zeiten immer "voll und ganz" erlebt... in der Bäckerei wurde viel Reggae gehört... ich habe zu der Zeit auch Reggae gehört und Tracy Chapman und Ina Deter mit in die Backstube gebracht... Graceland gab es zu der Zeit auch... in Bochum war die Backstube... wir waren ein Kollektiv... vier Frauen und vier Männer... wir waren die "Hutzel-Bäckerei"... heute noch erfolgreich... auch ohne mich (seufz)!
Das einzig Beständige in meinem Leben war immer mein Sohn und der dazu gehörige Vater... mein Sohn hat immer mit mir gemeinsam gelebt und gewohnt und hat immer die Richtung unseres Lebens bestimmt durch seine Bedürfnisse... sein Vater hat unser Leben auch recht maßgeblich mit bestimmt... zum einen, durch seine Liebe zu seinem Sohn und zum anderen durch seine "berufliche" Energie... er wollte und konnte nicht "in Familie" machen... er wollte auf die "Bühne"... er wollte die Menschen vor seiner Bühne
"knacken"... berühren... zum Lachen... zumindest zum Lächeln... bringen... er wollte seine Kreativität leben! Er hat es getan... tut es auch immer noch... verdient damit soviel Geld, dass er sich viele Sorgen macht... und nennt sich Moderator oder Entertainer... und träumt glaube ich immer noch davon, mal so richtig berühmt zu werden.
Ich glaube, er hat einfach all meine Energie, die ich für Menschen, die andere berühren wollen und können, absorbiert. Mir reichte er. Ich bin, bis vor kurzer Zeit in keinen öffentlichen kulturellen Veranstaltungen gewesen... schon gar nicht, wenn ein Mann Zentrum der "Aufführung" war...
Das alles hat sich verändert und ich genieße diese Energien sehr intensiv... zwar weiterhin meistens aus der Ferne... nur ganz ausgewählte "Events" möchte ich wirklich live erleben... doch weiß ich, dass ich ein sehr gutes Gespür für solche "Bewegung in Menschen" habe und genieße es, dabei zu sein.
Ich bedaure auch nicht, vielleicht irgend etwas verpasst zu haben... nur... ich hätte gerne Freddie Mercury einmal livehaftig erleben wollen... doch das ist mir nicht vergönnt gewesen... mit ihm bin ich sehr eng verbunden... eine der großen Heiler-Seelen, die schon so früh gehen musste...!
Die Geschichte darum macht für mich auch deutlich, wie ich bisher an Lieder oder Sänger gekommen bin... plötzlich 1995 bekam ich eine CD von Freddie und Montserrat Caballé geschenkt, von der ich sehr berührt war... und außergewöhnlich für mich: die ich auch einfach nur mal für mich auflegte... diese CD hat mich durch meine lebensbedrohliche Krankheit begleitet zusammen mit der Peer Gynth CD, auf der Solveig's Lied zu hören ist. Oh nein! Ich vergass: auch die "Toten Hosen" waren zu der Zeit hin und wieder mal auf meinen Ohren. Zu der Zeit begann ich auch, Musik nur für mich bestimmt, über Kopfhörer zu hören... es gab nur diese gerade eben beschriebenen CDs.
Klaus Hoffmann trat erst wieder nach meiner Gesundung in mein Leben - die Geschichte ist bekannt - was mich für einen kurzen Moment mal erschreckt hat, war folgendes: Durch Zufall sah ich in einem Regal bei einer Freundin, die CD "Mein Weg" stehen... erkannte gar nicht, dass es eine "Hoffmann CD" ist... war nur wie magisch von dem Bild darauf angezogen... ich verwechselte es: ich dachte es sei das Bild von dem Mann, der mir die CD schenkte. Ein gemaltes Bild - hätte nicht Klaus Hoffmann darauf gestanden - ich hätte gesagt, das ist Christian, da gibt's keinen Zweifel. Wie gesagt: es hat mich kurz erschreckt.
Was mich in Bezug auf Klaus Hoffmann sehr berührt, ist seine offensichtliche Nähe zu Katzen... mein Leben ist mehr als geprägt von Katzen... über 10 Jahre gab es zwei Katzen in meinem Leben, die nicht unterschiedlicher sein konnten... die eine wild und ungezähmt... ließ sich nur von mir anfassen... die andere kränklich und schutzbedürftig... nachdem die "Schwarze" ein Jahr nach meiner 1.OP an einem Tumor in ihrem Kopf starb, kamen nach und nach 5 andere Katzen in mein Leben. 2 wild geborene, die sich nur von mir anfassen lassen (mein Sohn arbeitet dran) und noch 3 andere... wir kannten uns vorher nicht... und sind alle so unterschiedlich (im Charakter), dass die Tierärztin immer sagt: "Wie haben Sie das nur geschafft, dass die alle so gut miteinander leben?" Weiß auch nicht.
Das war's und nun reichts.
tschüss
Solveig
wie vorher wrote:
Ich habe nun mal ein wenig hier gestöbert und möcht' auch ein paar Gedanken auf's "Papier" bringen:
Als erstes: ich habe viel und herzlich gelacht - passiert mir öfters - das mit dem Lachen - hat oft nichts mit der Ernsthaftigkeit oder der "Tiefe" vieler Dinge zu tun - oder vielleicht doch? Egal! Gelacht habe ich und ich finde das ist immer gut - egal warum.
Mir sind auch ein paar Bilder gekommen - in mir aufgestiegen - aus meinem eigenen Leben... aber ich glaube die würden eher unter die Rubrik "Eure Beiträge" gehören... mal sehen!
Hier her... nur die Gedanken...
aber vorher noch:
Als zweites: vieles hab' ich nicht gerafft - nur technisch zu verstehen (keine Angst) - bin einfach 'ne Frau und dann auch noch eine, die bizarre Erlebnisse mit technischen Geräten hat...
bisher kann nur mein Sohn damit umgehen und der scheucht mich immer aus'm Zimmer wenn er DVDs schauen will - mit mir im Zimmer funktioniert das Teil einfach nicht... nur manchmal...
Aber alles halb so wild - ich lass' die Geräte einfach selber entscheiden, wie sie mit mir zusammen arbeiten wollen... klappt hervorragend... aber wie gesagt, hier hat einiges... für mich nicht funktioniert.
So - nun zu den Gedanken.
Ich denke, es gibt immer die Möglichkeit, mit allem was bisher war und sich aufgebaut... gefunden... gezeigt... gelebt... und gedacht wurde, weiter zu spiralen... sich überraschen zu lassen, was will noch ans Licht... was will auch noch Platz haben... was gibbet denn noch... und das Wunderschöne daran ist, dass wir wirklich nicht wissen können, was alles noch möglich ist! Es sei denn wir seien hellsichtig und so was gibbet hier auf der Erde einfach nicht... einfach aus dem Grund, weil wir in unserer menschlichen Hülle es nicht verkraften können, in die Zukunft zu schauen... wir können sie nur leben - die Zukunft und uns von ihr überraschen lassen... dafür sind wir ausgestattet... auch wenn manche Menschen glauben, sie seien es nicht... sie müssen Angst haben, vor irgendwelchen Schritten... die Angst ist völlig o.K. - nutzt nur meistens wenig... zögert nur heraus... das Leben kreiert sich nämlich auch hervorragend selbst... da müssen wir schon sehr gut sein, um das zu verhindern... aber glaubt mir... selbst die Besten "Verhinderer" fangen an zu lächeln, wenn man oder frau sie darauf aufmerksam macht: "Schau mal, wolltest Du das eigentlich auf gar keinen Fall? Und jetzt ist es doch irgendwie so gekommen! Zwar in einer anderen Verpackung - aber prinzipiell das Gleiche, oder?"
Liest man oder frau sich hier so durch diese Seite... stelle ich hiermit fest, dass Klaus Hoffmann ganz sicherlich nicht solch ein Verhinderer ist und mit diesem Namen, den er da hat... auch sehr viel Augenmerk auf die "Hoffnung" gelegt hat... damals... wann eigentlich?... wann kriegen wir eigentlich unsere Nachnamen?... was haben die eigentlich für eine Bedeutung?... sind ja alles Gedanken und gehören somit hierher... nur ich gehöre jetzt nicht mehr hierher... ich werd' mich jetzt mal wieder dem schnöden und wundersamen und überraschungsträchtigen "Alltags-Leben" zuwenden... was da so alles passiert... und Spaß haben und lachen... und wahrscheinlich auch, wie jeden Tag, sehr viel lernen... so geil!
Tschüss bis zu der Zeit, die Raum bietet für einen Beitrag.
Solveig Hausmann
xania@gmx.de wrote:
Naja, naja - ich habe nun seit - ach weiß nicht mehr genau - ich glaub am 21.1.2004 hab' ich erste mal geschrieben... auf jeden Fall habe ich nun fast täglichen Kontakt - auf die unterschiedlichsten Arten - zu Klaus Hoffmann: ob übers Gästebuch der "Offiziellen" HP oder über andere HPs... naja, naja... und nun finde ich inner Mittagspause all diese Infos... hier auf dieser Seite... was fällt mir ein? Mir fällt ein: dafür brauche ich Zeit und Muße... und wenn ich die mal hatte und gelesen und gestöbert habe... fällt mir bestimmt noch was anderes ein. Jetzt gibbet erst mal nen Kaffee! Bis denne...
liebe Grüße Solveig
Hans-Holger Heide
holger57@yahoo.com wrote:
16.2.2004 Durch Zufall heute mal wieder auf Klaus Hoffmanns Seiten gekommen und sogar meinen ehemaligen eigenen Text hier gefunden - schön, daß er noch da ist.
Wo sind eigentlich die älteren Texte geblieben ..?
Liebe Grüße an alle Leser vom Holger
Christiane Wuttke
Nani_667@hotmail.com wrote:
Ich habe erst vor 3 Jahren durch einen lieben Freund die Lieder von Klaus Hoffmann kennengelernt.Mit Gänsehaut und vielen Tränen habe ich sie förmlich eingeatmet. Bilder der Kindheit tauchten dabei auf und überhaupt viele Erinnerungen. Sein Texte sind so wie das Leben eben ist.
Nun werde ich, durch eine Einladung am 10.02.2002, das erste Mal ein Konzert miterleben. Hoffentlich ist ein Arzt in der Nähe.
Petra Bäuchle
baeuchle.p@t-online.de wrote:
Die Lieder der neuen Insellieder-CD berühren mich sehr und ich höre sie immer wieder und sie sind das, was ich momentan selbst nicht in Worte fassen kann. Ich freue mich sehr auf das Konzert am 23.Jan.2003 im Freiburger Konzerthaus.Freue mich darauf, diese Atmosphäre zu erleben; freue mich darauf Klaus Hoffmann nach zwei Jahren wieder >live< zu erleben.
Es grüßt Euch Petra
Karola
kh@kh-art.de wrote:
Ich bin, ich bin, ich bin - ich sprech es leise vor mich hin... Ich bin vor ca. 4 Jahren mit dem Hoffmann-Virus infiziert worden, durch einen wirklich aussergewöhnlichen Freund. Bis dahin wußte ich nur, daß KH Brel interpretiert - und wenn mir jemand damals gesagt hätte, daß mich deutsche Texte so tief berühren können - ich hätte einen Arzt gerufen. Wie dem auch sei, ich freue mich darauf, ihn mal wieder zusammen mit Gleichgesinnten live zu erleben. Vielleicht werdet ihr es sein?!
Bis dann, vielleicht, in Koblenz!
Ciao Karola
wrote:
Mondlose Nacht
diese nacht, diese nacht
ich hab an dich gedacht
diese nacht, diese mondlose nacht
hab ich träumend zugebracht
da sind pferde in den wolken
da sind gesichter überm horizont
da sind stimmen in den blättern
die nur flüstern, niemals wettern
da sind bilder hoch am himmel
wo sonst nur planeten kreisten
da sind oasen in den wüsten
wo früher nur die geier speisten
diese nacht, diese nacht
ich hab an dich gedacht
diese nacht, diese mondlose nacht
hab ich träumend zugebracht
da sind falten in gesichtern
da ist schweigen eine pflicht
in diesen orten des vergessens
erinnertest du mich ans licht
da ist eine spur mitten im sand
die ich niemals vorher fand
da ist der horizont ganz offen
und ich erinnere mich an mich
an mein großes hoffen
diese nacht, diese nacht
ich hab an dich gedacht
diese nacht, diese mondlose nacht
hab ich träumend zugebracht
Yvonne
wrote:
Hallo Leute, ich habe heute zum ersten Mal diese Seite entdeckt,
sonst befinde ich mich immer auf der Klaus-Hoffmann.com Seite.
Doch hier gibt es viel mehr zu entdecken. Danke an den Verfasser!
Ich bin schon so lange Fan von KH und finde es absolut schade, daß er nie im Frankenland tourt. Ich fahre meistens 3 Stunden zum Konzert. Natürlich auch zur nächsten Tournee. Am 25.01.03
nach Beverungen zum Inselliederkonzert. Soll ich jemanden mitnehmen, schreibt es kurz rein, ich melde mich dann bei Euch. Würde mich freuen auch mal andere Fan`s kennen zu lernen.
Leider sagt in meinem Alter nur wenigen KH etwas, so daß ich meistens die Zweisamkeit mit KH Liedern genieße, es aber gern auch teilen würde. Ich bin absolut begeister und hoffe, daß uns Klaus noch sehr lange erhalten bleibt, denn er tut einfach nur gut. Tschau Yvonne
Antje
antje_aida@web.de wrote:
Ich muß das mal loswerden: Ich liebe Klaus Hoffmanns Lieder!!!
Ich hatte sehr schwere Zeiten in meinem Leben aber immer wenn ich seine Lieder anhöre geht es mir gut und ich bekomme Hoffnung das alles wieder besser wird! Nein ich bin mir dann sicher! Ich finde seine Lieder einfach Klasse und seine wunderbare einfühlsame Stimme. Ich war erst auf zwei Konzerten aber ich hoffe es werden noch viele viele mehr. Danke Klaus Hoffmann das es Dich gibt!!! Liebe liebe Grüße an alle anderen Fans antje
Holger
holger57@yahoo.com wrote:
16.4.2002 Schade schade - ich hab den Abend im Renaissancetheater einfach verpaßt, und dabei liebe ich doch diese warme, vertraute Atmosphäre bei den Klaus-Hoffmann-Konzerten. Da waren unzählige Tränen geflossen, Rührungstränen, zu zweit und allein. Einmal, vor ca. 6-10 Jahren im Schillertheater/Berlin als ich ich nach der Pause ganz oben hingesetzt hatte, 2.Rang oder so, ging plötzlich nochmal die Tür auf, und ein süßes Mädel schneite scheu herein, "Kommt hier jemand kontrollieren?" "Nö," sagte ich, "bisher nicht." So hatten wir zu zweit noch einen netten Abend da oben, "ich bin die Schwester von dem Pianisten," erzählte sie, "ich kenn' die ganze Band." Später stand sie wirklich neben Hawo Bleich, und jenes Konzert war für mich um eine kleine romantische Note reicher. Schade, daß ich's diesmal versäumt habe. Liebe Grüße an alle vom HOLGER
Pe
Petra.Klimsch2@epost.de wrote:
10 Jahre war ich, als meine Schwester in ihre erste eigene Wohnung zog. Berliner Hinterhausstimmung- mitten im Ruhrgebiet. Hohe Räume- keine Heizung- Toilette auf dem Flur! Hier durfte ich meine Wochenenden verbringen, mit meiner Schwester, ihren Freunden und "Klaus Hoffmann". Mit "Gerda" schlief ich ein und mit der "Blinden Katharina" wurde ich geweckt. Hier lernte ich seine Lieder kennen.
Das ist 22 Jahre her. Ich werde 32 und meine Schwester 40. Klaus Hoffmanns Lieder waren in den Jahren immer bei uns. Natürlich hörte ich sie als Kind anders als heute. Manche Lieder mag ich heute garnicht mehr hören, andere verschlinge ich immer wieder.
Auch wenn ein Lebensweg nicht immer geradeaus geht und ich Veränderung als ein lebenswichtiges Ziel für mich erkannt habe, ist es doch schön, dass es einige Dinge im Leben gibt, die konstant bleiben.
Unter anderem sind dies die Lieder von Klaus Hoffmann mitsamt ihrer Erinnerungen die ich an sie geknüpft habe. Denn die bleiben ein Leben lang! Ich küss dich dafür, Silke!
birdy
wrote:
Ist schwer etwas zu sagen über jemanden, der schon alles sagt ! Fantasie, Zuneigung, Berührung der Seele, Tränen die versiegt zu sein scheinen, wieder zu spüren, sich zu trauen, dem andern zu trauen, Hoffnung und all die Erinnerungen in Worte gefasst, in Melodien. Es kommt dir bekannt vor....lässt dich nicht mehr los....
Jay
wrote:
Was ich denke? Ich denke, dass wir ne Insel brauchen. Die kann auch Hoffmann heissen. Oder Rilke. Oder Brel meinetwegen. Oder Gott im Himmel. Oder beides. Was letztlich wichtig ist, ist doch, dass man sich wieder fühlt, oder? Dass alles das, was da schon als Kind uns lebensmäßig so irre umgehauen hat, Liebe und Hass und Enttäuschung und Euphorie und Vertrauen und all dieses mal wieder ne Chance hat, bei uns anzuklopfen und um Einlass zu bitten. Das ist doch nichts Schlimmes, Männer! (Frauen wissen das ja eh) Das ist der Schlüssel zum Glück. Und wenn dann da einer mit 7 Akkorden auf der Gitarre und nem Keyboard diese Erinnerung an uns selbst rauskitzelt... und die morschen Mauern bröckeln. Das ist doch wie ein neuer Sonntagmorgen mit frischen Brötchen, einem geliebten Menschen und dem Plan: Schatz, heute machen wir was! Oder nicht? - Gut, dass es diese Webseite gibt. Ist nämlich auch so eine Insel. Danke an die Macher(innen).
Lui
luihe@t-online.de wrote:
Und Karl Jaspers sagte: Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage. Und Lui sagt: Ja.
Silke
Silke.Voigtmann@t-online.de wrote:
Ein schönes Zitat, Lui! Grausam muß es sein, wenn die/der NachbarIn wohl die fremden Kirschen pflückt, aber das Absäbeln der Äste dann gerichtlich einklagt. Und da fällt mir dann auch was Imposantes von Erich Fried ein: "Zu sagen 'Hier herrscht Freiheit' ist immer ein Irrtum oder auch eine Lüge: Freiheit herrscht nicht
Lui
luihe@t-online.de wrote:
Also, das mit der Geschichte habe ich mir noch einmal überlegt. Die erzähl ich dann doch lieber nicht. Aber dafür habe ich ein Zitat zur Hand, dass hierhin auf Lilians schöne Seite passt:
Welch ein Glück, dass es
die einfachen Dinge immmer
noch gibt, immer noch Felder
und rauschende Bäume
und den Mond am Himmel,
so hoch aufgehängt, dass
ihn niemand dem Nachbar
zum Trotz herunterschiessen kann.
Seeräuber
hab eine wrote:
Was einem so passiert! Da drückt man Enter und schon ist die Nachricht abgeschickt. Das wollte ich aber gar nicht. Ich wollte nur eine kleine Geschichte erzählen. Aber jetzt ist mir denn doch die Lust vergangen und ich melde mich später noch einmal.
Seeräuber
hab eine wrote:
Was einem so passiert!
Seeräuber
hab eine wrote:
Was einem so passiert!
Lui
luihe@t-online.de
wrote:
Tja, da hat der Berend recht, und er muss es noch nicht einmal mit Nachdruck
sagen. Aber bitte nix gegen meine Wollsocken und dat Vollkornbrot wat ich
esse, sagen. Gibt warme Füße und kann man gut von knacken. Das mit der Schubladenschieberei
stimmt genau, so entstehen Vorurteile aber ist es nicht manchmal so, dass
es Leute gibt, die es so wollen? `Die Welt ist schlecht´ sagen die einen,
`Think positive´ sagen die anderen. Was ist richtig und was ist falsch und
wer oder was verändert die Welt? In meinem kleinen Universum regele ich es
für mich. Werde ich meine Kinder mit Liebe erziehen, werden sie auch Liebe
weitergeben können, werde ich sie schlagen, werden sie Schläge wahrscheinlich
weitergeben oder sie werden eingeschüchtert für Ihr ganzes Leben. Die Guten
machen es so wie die Schlechten, sie zeigen es anderen, wie es geht. Auch
wenn mein Zorn über die Dummheit vieler so manches Mal in mir aufbrodelt,
so bändige ich ihn immer mit meiner Einsicht zu meinen eigenen Schwächen.
Tja, keiner ist vollkommen, aber das Streben dannach trägt eigentlich jeder
in sich. Und, lieber Berend, das waren auch deine Gedanken. Ich achte es sehr.
Auch noch schönen Tag...Lui
Berend berendbusch@aol.com wrote:
Wollt Ihr mir im Ernst erzählen , daß ich der erste bin ????? Ok , meine Gedanken
.........Wie kommt es, daß Leute wie Klaus sooooo verschiedene Menschen ansprechen
? Ich habe immer geglaubt, daß es nur Wollsockenträger oder Körnerfresser
( SORRY ) sind . Aber nein, unter seinen Fan's tummeln sich Selbstständige,
Lagerarbeiter, Vermessungstechniker und Zahnärzte! Alle im Grunde genommen
mit den gleichen Sorgen, Nöten und Freuden! Also hört bitte auf jeden gleich
in eine Schublade zu schieben, reglementierend einzuwirken und euch selber
zu produzieren! Wir sind alle nur Menschen und leben unser eigenes Leben nach
Kriterien, die so leicht kein anderer nachvollziehen kann. Hört einfach nur
zu, was erzählt wird. Ey! Einfach nur zuhören! Nicht kaputtreden. Ist das
so schwer? Dann an dunklen Tagen jemandem zur Seite zu stehen fällt dann entschieden
leichter, erst in solchen Momenten lernt man den anderen kennen und schätzen.
Schönen Tage noch, Berend
Lilian
info@klaus-hoffmann-online.de
wrote:
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