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Claus Claus.Laengrich@web.de wrote:
Ich freu mich, dass in diesem Jahr eine Runde J.Brel angesagt ist. Also Klaus
ist wieder unterwegs..Habe uns schon Karten besorgt und dann...Ein halbes
Jahr muß ich noch warten, aber ich freu mich schon einmal im Jahr mindestens...hat
was! Jetzt vertröste ich mich erstmal mit der DVD Life-Mitschnitt, obgleich,
dass ist ja nicht wirklich ein Vergleich, denn wenn ich mit Euch im Konzert
sitze, dass hat erst wirklich was!
Christoph Sparrer
sparrer@students.uni-mainz.de wrote:
Hallo liebe Klaus Hoffmann Community.
Mein Name ist Christoph und ich bin Student der Musikwissenschaft an der Uni Mainz und beschäftige mich in einer Hausarbeit mit dem Thema Klaus Hoffmann singt Brel. Hierzu bräuchte ich noch viele Informationen und Infomaterial. Ich hoffe das ich hier in diesem Forum Leute kennen lernen kann, die mir vielleicht ein bisschen mehr zu dem Thema erzählen können, als das, was man im Internet sonst so erfährt.
Ich bin über meine oben angegebene e-mail - Adresse immer erreichbar.
Danke schon mal im vorraus!
Euer Christoph
Thomas
thomas.jerosch@t-online.de
wrote:
Ichh kenne und liebe Klaus schon (das heisst seine Musik) seit meinem 18 Lebensjahr....viele tiefen erlebt ....klar heute auch schon viele höhen...und ich bin ihm und seinen Texten heut immer noch sehr verbunden .....ich kenne kaum jemandem ...in dieser Szene der das Leben besser in Texten und Musik verrbinden kann als Klaus hab ihn früher mal Live erlebt (tolles Erlebnis)und mag die Musik heute immer noch und zu allerzeit(bin jetzt 45) ...Klaus Du bist einmalig....bin zwar hetro......aber DEine Geschichten / Lieder sind für die Ewigkeit.....LG Tom
Antje
antje@sickler.biz wrote:
Eine wahnsinnige Musik, die es vermag, einen entweder Himmel oder Hölle sehen zu lassen.
Sie greift einen genau da an, wo es am meisten weh tut.
As Rilke said:
Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht' ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden, stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Spieler hat uns in der Hand?
O süßes Lied.
Wie wahr, wie wahr...
Und mehr noch als derartige Gedichte, greift einen Musik an, die einen durch die Wellen der Töne doch noch mehr heben und fallen lässt....
Den Rest kennt ihr wohl selbst: Rember "Mein Weg ist mein Weg"....
Reinhardt
heilohe@t-online.de wrote:
Hallo, liebe Klaus' Fans !
Habe in Bremen sein Konzert "Von dieser Welt" genossen und höre momentan immer und immer wieder den Song Hejaho", es ist der 12. Song auf seiner neuesten CD.
Sehr, sehr gerne würde ich ihn selbst auf der Gitarre spielen und dazu singen. Aber: mir fehlen die Akkorde...:-((
Kann jemand helfen? Klaus' Fans müssen doch zusammenhalten :-)))
Begeisterte Grüße
Reinhardt
Ute Maria Seemann
ute@ute-maria seemann.de wrote:
Lieber Klaus,
mit 16 Jahren, 1977 kaufte ich mir die erste LP.
Davor hatte ich nächtelang vom Edgar geträumt....Endlich wieder jemand für den ich schwärmen konnte... Da war verdammt wenig auf dem Markt! Ich hab' von der ersten Platte nicht alles verstanden aber viel begriffen... Nun begleitest Du mich seit fast 30 Jahren durch mein Leben und Deine Lieder und Bücher zieren meine Regale. Ich habe mich daran gewöhnt, dass fast jeder dem ich zum ersten Mal von dir erzähle fragt "Klaus Wer?". Wenigstens sind die Zeiten vorbei, da jeder den Opernsänger Peter mit einem "f" meint.. der ist wohl in der Versenkung....Vielleicht habe ich nur die falschen Freunde? Ist alles um mich aus der geistigen Sahel- Zohne?
Trotzdem gebe ich nicht auf und reibe es jedem der es hören oder nicht hören will unters Ohr. Ich schlepp auch im 2 Jahres -Abstand Opfer mit in die Liederhalle und den ein oder anderen konnte ich bereits missionieren. Das kann doch nicht sein, dass jemand wie Du immer noch als Geheimtipp gehandelt wird?! Ich könnt' mich so aufregen über die Medien, die jeden Scheiss bis zum Erbrechen wiederholen. Dich kann man suchen... Aber manchmal ist es auch ganz schön sich etwas "elitär" zu fühlen. Lieber mehr Qualität als Quantität, gell? Und beim Konzert werde ich dann belohnt: Es gibt noch mehr, ich bin nicht allein.
Hab' Dank für all die Jahre... mögen noch viele folgen.
Herzlichst: Ute
www.ute-maria-seemann.de
Ulli
cosifly78@freenet.de wrote:
Lieber Klaus! DANKE!!!!Für das schöne Konzert gestern!Ich habe Gott wärend
dessen oft für Deine Stimme und Deinen Geist gedankt!!! Ich DANKE Dir!ALLE
ENGEL MIT DIR!Ulli
Margit Engel
MargitEngel@t-online.de
wrote:
Bin großer Fan, singe französische Chansons und würde einige Lieder gern auf Französisch singen (vor allem "Gerda") Dazu bräuchte ich Noten!!
Christa wrote:
Weil es heute einfach mal nötig ist: Lieber Klaus! Du als "Mann, der fliegen
wollte..." bist und bleibst der Größte meiner ganz kleinen und bescheidenen
Welt! Und weil ich heute schon eine Menge "umsonst" geschrieben habe: Der
Fuß- und Bodentruppe (sprich: die nicht-fliegenden-Unterstützenden-Deiner-Sache)
geht es Bestens... und Wärmstens... mit anderen Worten: Wir sind sehnsuchtsvoll
und glücklich... und natürlich: in Lieber vereint!
Kalle Dittmann
k.d@hamburg.de wrote:
Ich suche dringend die Noten für "So sind hier die Leute" oder "Bei diesen Leuten" oder auch von Brels "Ces Gens - La". hab schon überall gesucht. Hat jemand einen Tipp. Gruß Kalle
britta hercher
britta_hercher@yahoo.de
wrote:
Wir hatten uns so auf Mainz "Der Mann der fliegen wollte" gefreut. Im Tournee-Kalender steht das Datum 28.01. und alles war darauf ausgerichtet. Jetzt hören wir vom Frankfurter Hof in Mainz, dass das Konzert am 19.01. stattfinden wird. Eine Aenderung im Tournee-Plan?
Gruss
Britta
Reinhardt
heilohe@t-online.de wrote:
Hallo, ihr lieben Klaus' Fans....
Ich find es unheimlich schade, dass Klaus in diesem Jahr keine neue CD herausbringt. Dafür geht er ja wenigstens auf Tournee. In Stade werde ich wohl dabei sein.
Wer weiß, welche Lieder Klaus auf seiner diesjährigen Tournee singt....oder liest er "nur"?
Danke euch schon im Voraus für eine Antwort...und wünsche uns allen, dass wir nicht zu lange auf eine neue CD warten müssen...
Liebe Grüße an alle Klaus' - Fans...!
Reinhardt
Hilde
info@agla.de wrote:
gestern war ich bei Klaus Hoffmann, auf seiner Litera-Tour "Der Mann, der fliegen wollte", für mich war es, wie so oft, wenn ich auf einer seinen Konzerten bin, ein tiefbewegendes Erlebnis.
Mich hat es tief berührt, wie er sein Buch gelesen hat, wie er seine Lebendigkeit mit allen seinen Gefühlen, herübergebracht hat.
Zum Abschied sang er ein neu komponiertes Gedicht, "Gib nicht auf..."
Ich würde mich freuen, wenn der Text dieses Liedes, hier auf seiner Seite zu lesen wäre, es gibt mir Kraft, macht mir Mut.
Oder vielleicht kann mir ja jemand antworten, ob es dieses Lied auf CD gibt?
Anschliessend gab es eine Signier-Stunde, auch ich, wie viele haben diesen Buch erstanden, und haben es von Klaus signieren lassen,
Trotz,dass so viele Menschen auf Deine Signatur gewartet haben, hast Du Dir Zeit genommen,mir meinen persönlichen Wunsch erfüllt und hast für mein inneres Kind, diesem Waisenkind in mir, in mein Buch geschrieben "Gib nicht auf".
Deine Worte, als Du mir es übergabst, Deine Augen, als Du es mir zurückgegeben hast, ich danke Dir, für einen Augenblick des tiefen Verstehens. Für mich war es ein grosses Geschenk.
Schon 22 Jahre begleiten mich Deine Lieder, wie oft haben sie mir in dunklen Zeiten Kraft und Mut gegeben, ich komme gerne wieder zu deinen Konzerten, weil ein Mensch vor mir steht, der die Seele berührt.
Bis dahin wünsche ich Dir von Herzen, dass Du es schaffst, viele Menschen zu erreichen.
Liebe Grüsse an Dich und Deinen Fans,
Hilde
Rolf
Rolf.Bennecke@t-online.de
wrote:
Hai, ich suche das Buch "Ich will Gesang, will spiel und Tanz", gerne auch leihweise. Vielleicht liest dies ja jemand, der mir da weiterhelfen kann!!??
Beatrix
windchild@esoterik-center-se.de wrote:
Hallo Klaus, Hallo Fans,
irgendwie treibt mich seit längerer Zeit die Frage herum, ob Du nicht mal mit Reinhard eine gemeinsame Tournee machen könntest. Für uns Fans sicher eine Supersache, für Eure Manager vielleicht nicht so leicht. Möglicherweise erlebe ich das ja noch in diesem Leben. Nun lese ich, dass die nächste CD erst 2005 erscheint....bitter! Nun, dann werden wir uns wohl gedulden müssen. Vielleicht führt Dich die Tournee wieder mal nach Lübeck, dann sind wie wie immer dabei. Auffällig war, dass Du am Anfang einer Tournee immer verkrampft wirkst, jedenfalls haben wir das bei der letzten in Lübeck so empfunden. Immer noch Bühnenangst??...aber nicht doch! Hier schreibt Dir übrigens ein Widder (27.3.), wir liegen diesbezüglich ja nicht weit auseinander. Unvergesslich sind mir Deine Kommentare auf einer der letzten Live-CDs geblieben, Abwehr gegen spirituelle Bereiche (von wegen esoterischen Mehrwert und so)....aber die Worte Mantras, Engel u.a. trägst Du locker auf den Lippen. Also Otto Normalverbraucher denkt beim Wort Mantra wahrscheinlich eher an ein Auto mit ähnlichem Namen...nicht immer nur cool sein wollen, das passt doch nicht zusammen. So, bevor die Eso-Tante mit dem esoterischen Mehrwert den Beitrag beendet wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg als Autor, Sänger und überhaupt. Tja...und als Eso-Tante, die auch noch Hinduistin ist (Shivaitin=Gott Shiva - bitte nicht zu verwechseln mit der Nina H.!) ein von Herzen kommendes OM namah Shivaya und für gute Geschäfte OM gum Ganipatai nama ah ;-))! Alles Liebe von Beatrix
Solveig
wie immer wrote:
Mondhelle Nacht
Mondhelle du
dem Kalender nach
wo biste denn?
achso - gemach
gemach - gemach
mach langsam
mal
und lass' Dich
streicheln und
berühr'n
wir werden
weiter
führ'n
du bist beschützt
und auch gestützt
kehr heim
da ist der Große
und macht sich fein
wir machen Spaß
wir lassen jagen
wir lassen töten
wir geben Fragen
wir geben Röte
und wir geben
das
David
Sandraunddavid@aol.com wrote:
Positiver Abschied !!
Er war schon immer einer, der die Texte von Klaus Hoffmann und Hannes Wader sehr zu schätzten wußte, und sie soo vielen seiner Lebensbegleiter/ besonders -innen vermittelte. Er suchte sich seine Abschiedslieder noch selber aus, und verlohr leider, zu schnell seinen Kampf gegen den Krebs, am 01.12.03 !! Die letzten Stunden: beim hören von seiner Lieblingsmusik, die seine Persönlichkeit geprägt haben und ihm immer wichtig waren, genau bei seinem Lied: Adieu Emile !!!! gesungen von dir lieber Klaus, kam der letzte und zufriedene Säufzer und er schlief in meinen Armen für immer, aber zufrieden ein. Danke Klaus, das war insgeheim mein und sein größter Wunsch - so Abschied zu nehmen!! Auch auf der etwas anderen Art von Beerdigung, fühlten sich so viele mit/ bei dem Lied direkt angesprochen -eine besondere Nachricht für alle. Das war sein Leben, so war er. Und er würde es dir bestimmt immer danken !! Ich und viele andere auch. Freue mich auf dein nächstes Konzert, hoffentlich bald und in der Nähe, mit diesem Lied..... sein Sohn, der sooooo viel von ihm gelernt und zu verdanken hat, z.B. auch deine Musik und die Texte, ich weiß sie weiterhin sehr zu schätzen !! Gruß David// Danke !!!!!!
anne
lindner23@aol.com wrote:
klasse, das neue album. habe es erst so zwischen tür u. angel gehört u. es sch... gefunden. wenn man das neue album von grönemeyer kennt,ist man sehr verwöhnt und bei aller liebe- an dieses album kommt auch nicht klaus nicht ran. aber diese " insellieder" haben es in sich, wie ich erst jetzt beim ungestörten zuhören feststellen konnte. - verdammt gute texte- ein mix der musik von brel, jazz und seiner eigenen ergibt eine teuflisch gute cd. mich würde nur interessieren, warum all meine katzen ( bisher 3 generationen) jedesmal, wenn ich klaus einlege , zu mir kommen. bei anderen künstlern, die ich mag ( rio reiser, grönemeyer etc.) gehen sie ins bett.-seltsam- wer hat ähnliche erfahrungen?
silke
jeromon.@surfeu.de wrote:
das letzte album ist auch die letzte scheiße. so einen nichtssagenden mist habe ich selten gehört. anstatt geld zu verlangen, sollte hoffmann schmerzensgeld zahlen, dass man ihm das ohr geliehen hat !!!
anne
lindner@aol.com wrote:
ich finde die lobhudelei von den meisten beiträgen schlicht kindisch. die beste zeit hat klaus längst hinter sich, das waren die engagierten lieder der 70er jahre. heute ist doch alles was er singt bestenfalls mittelmäßig. und seine krampfhaften bemühungen, sich in jeder talkshow bewußt unpolitisch darzustellen ist einfach nur peinlich.wenn jeder künstler diese auffassung der nichteinmischung hätte... im übrigen ist sein management wohl auch nicht auf dem laufenden, wie sonst hätte es sonst einen auftritt bei "fliege" organisieren können ? klaus so wie sein umfeld, welches mich manchmal an eine verschworene sekte erinnert, sollten sich mal vor augen führen, daß besagter fliege vor jahren an wunderbaren kaffeefahrten beteiligt war, wo er betagten mitbürgern nutzlose heizdecken verkaufte. ( quelle: monitor-magazin- ard)
ise
mbaal54@aol.com wrote:
er ist künstlerisch hevorragend, aber menschlich ein versager
anjuli
juli-hesse@gmx.de wrote:
ich liebe diesen Menschen... ein konzert von ihm und man weiß die antwort auf alle Probleme.. wißt ihr wo man die texte herbekommt
Kathrin
Hallo.Kathrin@web.de wrote:
Ich habe Klaus Hoffmann am 24.September in Berlin erleben dürfen!!! Meine erste Live-Begegnung, nachdem er Anfang des Jahres in mein Leben geschneit ist. Bin durch einen lieben Freund auf ihn aufmerksam gemacht worden und kann nun sagen, dass ich eine gewisse Vorliebe zu seinen Liedern entwickelt habe.
Als Musikfreund von Reinahrd Mey und Hannes Wader bin ich nun erfreut, auch den 3. der genialsten deutschen Barden kennengelernt zu haben.
Die literarische Reise "Afghana" ...ein tolles Buch(das man als Leseempfehlung schonmal weiterreichen darf)...bekannte-vertraute Songs zur Gitarre und Klavier von Hawo Bleich! Reinhard Mey und seine Frau Ulla im Publikum...ein gemeinsam gesungenes "Schenk mir diese Nacht" - es war ein Traum!!! Noch ein Grund mehr, diese wahnsinnige Stadt BERLIN zu lieben - denn so etwas erlebt man doch nur dort!
Kathrin aus der Nähe von Dresden
Claus
CLaengrich@t-online.de wrote:
Also ich hätte neulich, ich glaube es war das Jahr 1979 oder 1978 nicht gedacht, das dieser Barde mich so lange begleitet. Schuld an dieser Begleitung hat "Hans"! Ein scheinbar gar frommer Mann, der aber auch gern durch die Kneipen zog. Er erzählte uns von seiner "Plattenbegegnung" mit Klaus, er wohnte irgenwo in seiner Nähe, ich glaub im Vorderhaus in Berlin-Charlottenburg. Als unser Hans, 40 Jahre alt wurde, hat einer von uns sogar versucht Klaus anzurufen oder anzuschreiben und...er antwortete, er grüße herzlich aber..... So haben wir nie die beiden auf einem Fleck gesehen, aber die Geschichte ist immer mal wieder da, wenn ich erzähle, wie ich zu Klaus kam. Inzwischen begleiten wir, Juliane und ich, ihn schon ja 24 Jahre. Und da gibt es immer wieder Neues, so schönes Sinnliches und so Dinger die "ick als oller Berliner", der ich schon lange nicht mehr in Berlin lebe, immer so gut emotional...nachempfinden kann. Und es ist nicht nur der Berliner mit seinem besonderen Humor, ich höre ihn denn ich kenne ihn, es ist sein Wesen. Ich finde ihn Klasse, er hilft mir an vielen Stellen meinen Gefühlen Ausdruck zu geben. Ich freue ich auf den Austausch mit Euch hier an dieser Stelle!
Melanie
wrote:
Hab ich im Internet gefunden: Einfach zu nett- Liedermacher und Autor Klaus
Hoffmann in der Kammgarn - Zwei Zugaben hatte er schon gegeben. Drei Mal sagte
Klaus Hoffmann bei seinem "Melancholia"-Konzert in der Kammgarn seine sanften
Abschiedsworte: "Danke, dass ihr hier ward, macht's gut." Er nahm seinen Pianisten
Hawo Bleich zärtlich an die Hand und verschwand - so dachte man - auf nimmer
Wiedersehen hinter der Bühne. Schon ging das Licht an. Die Leute drängelten
sich zum Ausgang. Nur eine kleine, eher weibliche Fangemeinde klatschte ergriffen
weiter. Partout wollten sie den Abgang des Meisters nicht hinnehmen. Plötzlich
tat sich etwas im Foyer. Die herausströmende Masse machte kehrt. "Er ist wieder
da", raunte es vor der Tür. Und tatsächlich: Klaus Hoffmann stand im lockeren
After-Concert-Look erneut auf der Bühne. Zusammen mit den zirka 15 Widerständigen
sang er eins seiner Lieder von früher. "Mein Weg" heißt es wohl. Abwechselnd
mit dem ergriffen Laienchor ging er ein letztes Mal an diesem Abend seinen
Weg, der ihn "zu dem macht, was er ist". Unten in der ersten Reihe kullerten
die Tränen, und es wollte scheinen, dass Hoffmann bei seinem wirklich allerletzten
"Macht's gut, danke, dass ihr hier ward", auch nicht mehr ganz trocken im
Gesicht war. Liebe Güte! Was für ein Kitsch! Könnte man zurecht urteilen.
Rückblickend ist dieses Urteil unumstößlich. Klangen Hoffmanns schwingende
Flüge zum eigenen Ich nicht verdächtig wie das schaurige "Über den Wolken"
seines verehrten Kollegen Reinhard Mey? Der Mann ist dabei wahnsinnig nett,
aber doch unglaublich seicht und singt seinen gesammelten Lebensschmalz so
schön und ergreifend wie niemand sonst.Im Zentrum des neuesten Programms des
Autors und Sängers aus Berlin steht jedoch nicht die Musik. Er liest aus seinem
ersten Roman "Afghana". Das ist in seinen eigenen Worten "eine abenteuerliche
Reise im Jahr 68, wo alles auf die Straße geht". Aber sein Alter-Ego, der
18-jährige Paul Lachmann, will nicht Marx oder Engels finden, sondern sich
selbst. Dieser Paul wohnt mit seiner Mutter, seinem Stiefbruder und seinem
Stiefvater, einem Busfahrer, in einer kleinen Einliegerwohnung. Morgens fährt
der Paul mit dem Bus, denkt an Mädchen und hat gefühlvoll eine Erektion. Er
muss einfach raus. Mit Sigi unternimmt er in einem Frühling mit dem Käfer
eine Reise nach Afghanistan. Im Bamian-Tal campieren sie mit den Hippies.
Paul ist glücklich, weil sich eines Nachts eine Frau ganz handfest seiner
annimmt. Lesen muss man das wohl nicht. Zuhören ist jedoch etwas anderes.
Genau genommen müsste dieses Lesekonzert nicht "Melancholia", sondern "Nostalgia"
heißen. Hoffmann träumt sich zurück in eine vergangene Jugendzeit, die er
schnuckelig humorig verklärt. Für einen bösen, realistischen Blick ist Hoffmann
einfach zu nett, und die in seinem Buch vorgestellten Figuren sind es letztlich
auch. Manchmal ist das wirklich arg naiv: Im Bamian-Tal, dem Ziel dieser nicht
sehr fiktiven Reise, sind ja gerade von den Taliban die riesigen Buddhastatuen
gesprengt worden. Die Taliban hätten das aus Angst getan, weiß der nette Hoffmann.
So viel Verständnis muss es wirklich nicht sein.Aber was soll's? Der Mann
singt zwischendurch. Bittersüß sind die Melodien, zum Herzerweichen ist die
Stimme. Wenn sich dann der nicht minder sanfte Hawo in Moll musikalisch mit
Hoffman auf die "Sentimental Journey" begibt, schießt eben das Wasser in die
Tränensäcke ein. Ja, es war ein schöner Abend.- Von unserem Mitarbeiter: Jürgen
Nordmann - RON - RHEINPFALZ ONLINE, Dienstag, 10. April
Marieke
wrote:
"Ich weiß gar nicht wie ich beginnen soll, so viel Gedanken und mein Herz ist übervoll..." Mit 16 Jahren habe ich Klaus Hoffmann das erste Mal live gesehen, gehört, erlebt. Das war 1993, die "Sänger"-Tour. Und er erzählte: "Mit 16 fängt es an...". Da kommt ein Mann, Mitte Vierzig, und trifft die Gefühle einer 16jährigen, als würde er dieses Mädchen kennen. Und seit diesem Abend hat er mich nicht mehr losgelassen. Es sind die Gedanken, die entstanden sind, es sind die Melodien, die so oft da sind, wenn man sie braucht. Und natürlich schaffe ich es nicht immer der Mittelmäßigkeit zu entfliehen, aber wenn ich so ein Lied höre, ist da plötzlich wieder diese Kraft. Diese Gewissheit das man es schaffen kann. "Sind da auch so viele Steine..", ich finde meinen Weg! Danke.
Heinrich
heiter@worldonline.de wrote:
Nachdem ich den Beitrag von Silke gelesen habe scheue ich mich eigentlich noch eigene Gedanken hier zu hinterlassen. An Silke möchte ich richten, dass ich Deinen Beitrag sehr schön und gefühlvoll finde - eigene Erlebnisse sind hier kaum noch hinzuzufügen und würden durch ihre Wiederholung die Leser langweilen. So möchte ich mich vielmehr auf weniger Emotionales als viel mehr auf etwas Sachlicheres beschränken. Ich war bei der Litera-Tour im Metropol in Bonn. Mittlerweile schon 14 Tage her - aber der Eindruck ist geblieben. Zumal ich Klaus im vergangenen Jahr mit der "Melancholia" sowohl in Altenkrichen, als auch in Koblenz erleben konnte. Selbst hier war es jedesmal anders und mit Sicherheit hatte das jeweilige unterschiedliche Temperament des Publikums an der Gesamtatmosphäre erheblichen Anteil. Obwohl mir der Abend in Bonn sehr gut gefallen hat, an dem doch Klaus Hoffmann so ein ganz anderer war, muss ich für meinen Eindruck sagen - das ist nicht seine Welt. Zwei Stunden wie festgenagelt auf dem Bühnenstuhl und selbst seine Lieder im Sitzen singend. Es wollte einfach kein rechter Funke überspringen. Ich hatte den Eindruck, dass selbst Klaus sich in seiner Rolle nicht wohl fühlen wollte. Er hätte für mein Empfinden sehr gerne sein Temperament herauslassen wollen. Einfach das Publikum mitreissen wollen mit seinen Takten, seinen Liedern, seiner Gestik, seinem ganzen Körper. So wie ich ihn in Erinnerung hatte, auch noch von seinem Brell - Konzert im Blumengarten in Koblenz. Natürlich war es zu Vorderst die Rezitation aus "Afghana" und eine Lesung ist eben kein Konzert und doch würde ich sofort wieder hingehen. Es ist eben ein wunderbares erinnerungsschwangeres Erlebnis, Klaus Hoffmann auf der Bühne erleben zu dürfen - egal ob aufrecht in Bewegung oder still sitzend, wie dieser Paul Lachmann in der vordersten Reihe auf dem Oberdeck der Linie 10.
Silke
Silke.Voigtmann@t-online.de wrote:
Ja, die Konzerte von Klaus Hoffmann. Sie haben sich mit den Jahren verändert. Mein erstes Konzert von ihm habe ich gesehen, als ich 23 war. Das war 1985 in Essen im Jugendzentrum in der Papestraße. Wir suchten uns noch selbst und da paßten die Blinde Katharina und auch Gerda zu uns. Aber es paßten in unsere Ablehnung der Spießigkeit auch Salambo, der Feuervogel...die Sehnsucht nach dem Anderen, dem Ausbrechen. Wir sangen leise seine Lieder mit, sahen uns in seinen Liedern und hatten das Gefühl, daß da vorne einfach ein Mensch unsere Gedanken in Worte faßte und vertonte. Die Zugabe war nicht gefordert. Klaus Hoffmann kam von sich aus. Umgezogen, die Gitarre in der Hand, gesellte sich zu den noch knapp 10 Menschen in dem kleinen Auftrittsraum und begann fast unbemerkt, den Feuervogel zu spielen. Wir blieben in unseren Ecken sitzen, sangen mit, leise, und es war so etwas wie ein kleines Gesprächsintermezzo, ein Aufrechterhalten der Gespräche, ein Nichtloslassen der Phantasie. Und dann Klaus Hoffmann im Jahr 2001. Musiker (die gut spielen können), reduzierte Lichtshow beim Sternenstaub, Anzug, verhaltene Anspielungen...und dennoch Klaus Hoffmann. Aber älter vor älter gewordenem Publikum. Da ist immer auch Nostalgie im Spiel. Da sitzen und hören die Menschen, die glauben, ihren Weg gefunden haben. Mein Weg ist mein Weg ist mein Weg... Die Zugabe, nach der eigentlich nichts mehr kommen sollte. Kommt aber, wenn nur genug geklatscht, geröhrt und gepfiffen wird. Eigentlich schade, aber letztlich für mich unerheblich, weil ungehört. Klaus Hoffmann läßt sich heute lange bitten, bis er wieder auf die Bühne kommt. Er hat ein gutes Gespür für die Ausdauer seiner ZuhörerInnen, weiß, wann er überstrapaziert. Aber er strapaziert. Manchmal schon recht kess. Da sind dann die Erinnerungen, die Überreste vergangener Zeit, die Wegbegleiter durch dunkle Stunden und Träume, durch die Angst vor dem nächsten Morgen...und Klaus Hoffmann prüft, wer von denen noch da ist und ob sie auch bei seinen Zugaben die revolutionäre Zähigkeit und Geduld beweisen. Sie tun es, ich tue es; begrenzt. Und dann beginnt er zu lesen. Von seinem Afghana, das nicht seines sein soll. Wer glaubt ihm schon? Ich jedenfalls nicht. In jedem Satz höre ich den jungen Hoffmann, sehe dieses "Wieder eine Nacht mit Freunden zugebracht" und sehe auch den nun 50jährigen Klaus Hoffmann. Die alten Lieder wirken jetzt eher augenzwinkernd, passen nicht so recht und sind doch seine Geschichte und auch ein Stück meine Geschichte, die getragen wurde von seinen Liedern. Und so verlasse ich einen Afghana-Abend mit vielen Gedanken an die Vergangenheit und an die Veränderung. "Das nichts bleibt, wie es war". Ach, wie bin ich ersoffen in seinen Lieder, wie konnte ich mich wiederfinden und glauben, daß ich alleine die Welt ändern könnte. Und das mit diesen traurigen, verlassenen, melancholischen Liedern. Das hatte nichts vom revolutionären Gedanken eines F.-J. Degenhardt, eines D. Süverkrüp, eines B. Brecht und doch haben Hoffmanns Texte mich vorwärts getrieben, dem Morgenrot entgegen. Heute gehe ich den Weg ohne Klaus Hoffmann, kann Texte ablehnen, picke mir Passendes heraus und belasse ihm den Platz in meiner Geschichte, den er sich ersungen hat. Er hat seinen Teil zur Sehnsucht nach Menschlichkeit, Toleranz, Verständnis und zur Akzeptanz von Eigenheiten in meinem Leben beigetragen. Und dafür ein dickes Dankeschön.
Lilian
info@klaus-hoffmann-online.de
wrote:
Hier könnt Ihr wieder aktiv werden. Ihr möchtet gerne einen Artikel zu Klaus Hoffmanns letztem Auftritt schreiben? Oder generell einen Beitrag zu seinen Konzerten oder Lesungen? Dann legt los. Es geht hier nicht um journalistisches Können. Wenn Ihr also nur ein paar kurze Sätze schreiben wollt, dann ist das genauso willkommen! Ich freue mich über jeden Beitrag!